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Ausbau der Hospiz-und Palliativversorgung in Koalitionsvertrag aufgenommen

Pressemitteilung der Bundesärztekammer

Ausbau der Hospiz-und Palliativversorgung in Koalitionsvertrag aufgenommen

Die Steuerungsgruppe der Charta Palliativmedizin begrüßt, dass der Ausbau der Hospiz-und Palliativversorgung in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde. Die Bundesärztekammer, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband hatten sich in einem gemeinsamen Schreiben an die Verhandlungsführer der Koalitionsarbeitsgruppen Gesundheit und Pflege sowie Familie, Frauen und Gleichstellung für die Stärkung der Rechte von Schwerstkranken und Sterbenden stark gemacht. Nun heißt es im Koalitionsvertrag: "Zu einer humanen Gesellschaft gehört das Sterben in Würde. Wir wollen die Hospize weiter unterstützen und die Versorgung mit Palliativmedizin ausbauen." Dieser Passus sei ein "wichtiges Signal für die vor uns liegende Arbeit in der kommenden Legislaturperiode", so die Steuerungsgruppe.

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, des Deutschen Hospiz- und Palliativ Verbandes sowie der Bundesärztekammer haben mehr als 50 Verbände, Ministerien sowie die beiden großen Kirchen die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ 2010 verabschiedet. Mittlerweile haben rund 800 Institutionen und über 9.200 Personen die Charta unterschrieben. Die Charta thematisiert die Rechte, Bedürfnisse und Wünsche von Schwerstkranken und Sterbenden. In fünf Leitsätzen plädieren die Verbände und Organisationen für eine Verbesserung der medizinischen, ethischen und juristischen Rahmenbedingungen. Versorgungsstrukturen müssten stärker miteinander vernetzt, Aus-, Weiter- und Fortbildung ausgebaut und Forschungsvorhaben gefördert werden.

Quelle: Bundesärztekammer (02.12.2013)