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Gesundheitsamt Köln bittet Niedergelassene um Extra-Sprechstunden für geflüchtete Menschen

Düsseldorf/Köln, 30.09.2015.Dr. Anne Bunte, Leiterin des Kölner Gesundheitsamtes, hat an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte der Stadt appelliert, für geflüchtete Menschen Zeitfenster außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten anzubieten. Die Stadt habe sich gemeinsam mit der KV Nordrhein zum Ziel gesetzt, die Menschen, die als Flüchtlinge bereits der Stadt zugeteilt worden sind, in die haus- und fachärztliche Regelversorgung zu überführen, sagte Bunte am Dienstagabend vor 150 interessierten Ärztinnen und Ärzten und Medizinstudierenden. Dies gestaltet sich, was die üblichen Sprechstundenzeiten angeht, bislang offenbar als schwierig. „Öffnen Sie Ihre Praxistür, stellen Sie sich, und sei es auch nur einmal im Monat ein Nachmittag, drei oder vier Stunden zur Verfügung, sodass die Kollegen vom Roten Kreuz Termine belegen können“, bat Bunte um Mithilfe ihrer Kolleginnen und Kollegen im gesamten Stadtgebiet. Das Rote Kreuz betreut die Menschen in den städtischen Sammelunterkünften.

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Antibiotika-Verordnungen rückläufig

       

Berlin - Vor dem Hintergrund zunehmender Antibiotika-Resistenzen hat der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, zu einem verantwortlichen Umgang mit Antibiotika aufgerufen. Erfreulicherweise seien die Verordnungszahlen von Antibiotika in der Humanmedizin rückläufig, sagte Ludwig bei der Vorstellung des Arzneiverordnungsreports in Berlin. Im Jahr 2013 hätten Antibiotika noch auf Platz zwei der verordnungsstärksten Arzneimittel gelegen, im Jahr 2014 nur noch auf Platz fünf. Zu verzeichnen sei dabei eine Abnahme sowohl der Verordnung der oral verabreichten Cephalosporine als auch der „Harnwegs-Fluorchinolonen“.

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„Doose-Syndrom – eine seltene Form der kindlichen Epilepsie“

Berlin - Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum „Doose-Syndrom“ über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Eltern finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit.

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Jonitz: „Patientensicherheit erfordert ausreichend Personal“

Berlin - „Die Sicherheit der Patienten steht für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland seit jeher an erster Stelle. Das zeigen nicht zuletzt die vielfältigen Maßnahmen, die die Ärzteschaft in führender Rolle sowohl auf politisch-strategischer, als auch auf inhaltlich-praktischer Ebene seit dem Ärztetagsbeschluss 2005 zur Patientensicherheit auf den Weg gebracht hat.“ Das sagte Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer, anlässlich des ersten internationalen Tages der Patientensicherheit am 17. September. Der Tag wird vom Aktionsbündnis Patientensicherheit ausgerufen und widmet sich in diesem Jahr insbesondere der Förderung der Hygiene und der Vermeidung von Infektionen.

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BÄK fordert Stärkung der allgemeinen Palliativversorgung im Krankenhaus

Berlin - Einen „wichtigen Schritt, die Strukturen der Hospiz- und Palliativversorgung in wesentlichen Bereichen weiter auszubauen und zu konsolidieren“ sieht die Bundesärztekammer (BÄK) in dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland. Positiv werden insbesondere die Weiterentwicklung der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung, die Vernetzung und Koordination der Versorgungsangebote bewertet. Der Gesetzentwurf beantwortet grundlegende Fragen der Orientierung stationärer Pflegeeinrichtungen und verbessere die Finanzierung von Hospizen und Palliativstationen.

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